Frankfurt am Main nimmt in Deutschland bereits eine Vorreiterrolle ein, wenn es um Klimaschutz geht. Aber Frankfurt kann noch mehr. Und Frankfurt, das sind wir alle. Du und ich. Und Dein Nachbar von nebenan. Wir sind das Team Frankfurt für den Klimaschutz. Und in einem Team zählt der Beitrag jedes Einzelnen.
Förderprogramm Bürgerengagement für den Klimaschutz verlängert
Februar 2024
Das Förderprogramm für Nachbarschaftsprojekte wurde bis 2029 verlängert und die Fördersumme pro Projekt auf 2.500,00 Euro Sachkostenzuschuss erhöht. Diese Unterstützung kommt Klimaschutzprojekten, die dem Gemeinwohl dienen, einen Beitrag zum Energieeinsparen bzw. den Anteil erneuerbarer Energien erhöhen und auf ehrenamtlichen Engagement basieren zugute. Alle Informationen sowie das Antragsformular unter: .
Erdwärme unter Frankfurt? Stadt lässt in 800 Metern Tiefe bohren
Forschungsbohrung auf dem Rebstock-Gelände. Quelle: Klimareferat / Foto: Hannes P. Albert
Dezember 2022
Bis 2035 soll die Stadt Frankfurt klimaneutral und damit unabhängig von fossiler Energie sein. Eine wichtige Rolle könnte dabei Geothermie spielen. Bisherige Untersuchungen im Frankfurter Stadtgebiet haben bereits gezeigt, dass möglicherweise unter Frankfurt in einer Tiefe von 800 Meter Temperaturen im Bereich von 40 °C vorzufinden sind. Um die tatsächlichen Gegebenheiten und Potenziale im Untergrund der Stadt Frankfurt zu ermitteln, führt die Stadt Frankfurt am Main eine Forschungsbohrung durch. Mehr unter:
Das Hessische Wirtschaftsministerium stellt die finanziellen Mittel zur Durchführung der Forschungsbohrung zur Verfügung. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG). Ziel des Vorhabens ist, verlässliche Aussagen darüber zu machen, mit welchem Aufwand Erdwärme im Frankfurter Untergrund gewonnen werden kann. Mehr unter
Video zeigt, wo sich Klimaschutz in der neuen Frankfurter Altstadt versteckt.
Juni 2022
Beim Wiederaufbau der Frankfurter Altstadt wurde der Klimaschutz mitgedacht. Der rückt die versteckten Elemente in den Fokus, die sich Besucherinnen und Besuchern nicht auf den ersten Blick zeigen.
Das Areal der Frankfurter Altstadt um fasst Deutschlandweit bislang einmalig 15 Rekonstruktionen nach historischen Vorbildern („schöpferische Nachbauten“) und 20 moderne Bauten, die charakteristische Stilelemente der Frankfurter Altstadt aufgreifen. Alle Gebäude wurden neu gebaut, sollen in ihrer Gesamtheit jedoch wie die ursprüngliche Frankfurter Altstadt anmuten. Gleichzeitig wurden wichtige Aspekte des Klimaschutzes einbezogen, beispielsweise bei der Verglasung der Fenster, der Dämmung von Gauben und Außenfassaden oder bei moderner Lüftungstechnik mit Wärmerückgewinnung.
Der liefert einen ersten Einblick zum „Klimaschutz in der Frankfurter Altstadt“ und informiert über Hintergründe.
Zum 19. Mal findet am Samstag, 22. März von 20:30 bis 21:30 Uhr die weltweite Klimaschutzaktion „Earth Hour“ des WWF statt. Frankfurt lädt alle Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen ein, an der Earth Hour teilzunehmen und für eine Stunde das Licht an Gebäuden und Fassaden zu löschen, um ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. In der Stadt selbst ist an dem Abend die Beleuchtung an etlichen Gebäuden wie Paulskirche oder Schauspiel ausgeschaltet.